ACHTSAMKEIT

Mindfulness means paying attention in a particular way: on purpose, in the present moment, and nonjudgmentally. John Kabatt-Zinn


Achtsamkeit – ein Wort das nicht mehr konträre Assoziationen erzeugen könnte. Die einen sehen darin ein hilfreiches Gegengewicht zu einem immer dynamischer werdenden Alltag. Die anderen verbinden es mit Esoterik und Spiritualität. Sie sehen den Mönch im Schneidersitz vor sich. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Glauben wir wissenschaftlichen Studien, so belegen diese allerdings signifikant, dass eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis Gerhirnareale messbar verändert. Wir nutzen die Neuroplastizität des Gehirns und vernetzen Synapsen auf eine neue Art und Weise, sodass sich erlebbare Veränderungen zeigen:


All das sind Veränderungen, die ganz neue Potenziale in der Arbeitswelt und unserem Alltag entfalten können. Achtsamkeit ist eine Haltung und Fähigkeit mit der es gelingt, die bewusste Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zurichten. Wir lernen Reize wahrzunehmen ohne sie im gleichen Augenblick zu bewerten. Wichtig ist dabei: Das Bewerten sowie auch das strategische Denken in die Zukunft oder das Reflektieren in die Vergangenheit sind sehr wertvolle Eigenschaften unseres Gehirns. Es ist auf “das wilde Denken” ausgelegt und macht uns überlebensfähig. Am Tag produzieren wir somit zwischen 80 – 100.000 Gedankenschnipsel. Es geht bei der Achtsamkeitspraxis also nicht darum, sich diese Besonderheit abzutrainieren, sondern viel mehr, diese Ressource bewusst zu kontollieren und intelligent einzusetzen.

Achtsamkeit beschreibt diese Fähigkeit, die einen ganz besonderen Stellenwert in der digitalen Welt erfährt. Beobachten und sprechen wir mit Führungspersonen, wie sich ihr Alltagsverhalten verändert hat, so beschreiben viele ein Getrieben sein. Oft zählen Notifications, Algorithmen, E-Mails, digitale Endgeräte und immer mehr unsichere Entscheidungsoptionen zu den Einflussgrößen. Zwei Extrempole kristalisieren sich heraus: die Resination und das sofortige Weg-Deligieren der Digitalisierungsthemen a la “soll sich doch ein anderer kümmern” vs. sehr empfängliche Dopamin Junkies, die kontinuierliche Bestätigung durch “likes” oder “followers” brauchen, was den Belohnungsstoff im Gehirn freisetzt. Diese Reiz-Reaktions-Schemata nutzen digitale Applikationen gekonnt. Wir können lernen sie zu unterbrechen, zu kontrollieren und in ungenutze Potenziale zu verwandeln.

Achtsamkeit ist dabei kein Geheimrezept, aber die Praxis kann ein möglicher Weg sein, die Verbindung zu sich selbst zu stärken und selbstbewusst einen nachhaltigen Umgang mit der Digitalisierung zu entwickeln. Wie es allerdings mit allen Dingen ist: von nichts kommt nichts. Nur wer diszipliniert übt und sich eine Achtsamkeitspraxis als Routine aufbaut, wird Unterschiede erleben und neue Potenziale entfalten können – beruflich wie privat. Studien belegen, dass der Mensch circa 28 Tage benötigt, bis sich eine neue Verhaltenweise wirklich nachhaltig entwickelt hat. Dieses Durchhalten und Dranbleiben können wir uns erleichtern, indem wir Netzwerke nutzen und die Verhaltensveränderung über kleine Routinen starten. Nichts ist abschreckender und frustierender, als ein zu ambitioniertes Ziel, das man am zweiten Tag schon nicht mehr erreicht.

Lass uns gemeinsam klein anfangen – genau dort wo du dich gerade befindest. Lass uns Achtsamkeit für dich persönlich und für die Zusammenarbeit mit deinem (Führungs)team erlebbar machen, damit sich langfristig ganz neue Potenziale entfalten: Durch Fokus, Kreativität, Resilienz und durch mehr Wirksamkeit. Wir nutzen dazu in unseren Workshops und Coachings folgende Konzepte sowie Achtsamkeits-Hacks: Yoga for business, Körper Scan, Meditationspraxis, Check-in / Check-out, Sensorische Deprivation, Positive Journaling, Brain Kinetics uvm.

Wir beraten und begleiten dich beim Ausprobieren von ersten Alltags-Experimenten, deren Wirkung wir immer wieder in Review-Gesprächen diskutieren. Durch global skalierbare Methoden wie “Working Out Loud (WOL): Mindfulness” unterstützen wir dich, Routinen aufzubauen und durch neues Verhalten auch Haltung sowie Unternehmenskultur zu verändern. Mit dem Ziel, dass du sowie dein Führungsteam einen wirksamen Umgang mit der Digitalisierung etablieren und nachhaltig durch die Transformation führen: digital und achtsam.


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