The traces that remain…

We are growing together with our customers and partners. We changed our legal form from GbR to GmbH. We are currently professionalizing our studio setup for virtual formats. And, most importantly, Sophia decided to dedicate even more time and energy to MountainMinds and will give over her leadership role for global transformation at Daimler Mobility end of April 2021.

Here‘s her farewell note from LinkedIn with more and more comments from a network that will remain:

The traces that remain… 👣 …from Daimler Mobility AG to MountainMinds GmbH and beyond…

Digital mindful adventures ahead – 📸 by Tilo Hensel

Going on – opens up something new: For more than 7 years, I had the great opportunity to shape things at #DaimlerMobility: from the HR board to digital strategy and startup innovation to global transformation. I built global networks, learned from brilliant colleagues, recruited diverse talents and worked with great leaders. These traces remain.

Going off – how new things start: Maybe some Berlin recklessness led me into founding a transformation consultancy two years ago. Our goal: Connecting #digitalization with #mindfulness to make leading and working more effective. I will now focus on #MountainMinds because the world is more than ready for digital mindfulness.

Going back – how new things gain more value: Jobs and projects are companions in our life. When times get tough, we reflect about what really matters. My own cancer and the loss of my beloved mom last fall pushed my decision in reinventing myself again. I became a yoga teacher, a founder and the CEO of my own business.

I go on, off and back – Carried by deep gratitude. And I will leave new traces 🏔⛰

Comments on LinkedIn: https://www.linkedin.com/posts/sophiaroediger_daimlermobility-digitalization-mindfulness-activity-6770594758638219264-OYs-

Photo credits: Tilo Hensel

Transformation Journey – das Skillset für die Führungskraft der Zukunft von ‚Handelsblatt Academy for Change‘

Transformationskompetenz als Führungsperson erleben und erlernen… Die Lernreise der ‚Handelsblatt Academy for Change‘ lässt über drei Wochen tief einblicken und praktische #workhacks trainieren:
Es ging um Psychologie des Wandels, vernetzte Organisationen und das Führen durch Vertrauen.

MountainMinds durfte einen Teil der Lernreise mitgestalten und ein Webinar inkl. Quizz geben zu: Ohne Silos – Bereichsübergreifende Kooperation im Unternehmen fördern

Das Spektrum an Transformationsprogrammen, Agilisierung und Leadership Initiativen in den Unternehmen ist groß, dennoch sehen wir immer wieder eine große Herausforderung: strukturelle Silos, die das Unternehmen hinter seinen Möglichkeiten lassen. An diesem Tag lernst Du, wieso die Zusammenarbeit in Silo-übergreifenden Netzwerken eine Superpower in digitalen Umfeldern ist. Welche Stolpersteine gibt es aber auch? Und was kannst Du ganz konkret in Deinem Einflussbereich verändern? Diese Fragen diskutieren wir und geben Dir eine Systematik an die Hand, wie Deine Transformation zu einer bereichsübergreifenden Zusammenarbeit in Netzwerken führen kann: achtsam und digital.

Hier gehts zum Post der Handelsblatt Academy of Change: https://www.linkedin.com/posts/academy-of-change-fachmedien_transformationjourney-activity-6710188498122498049-74Gv

Verschwende niemals eine Krise – Die digitale Transformation bei Daimler Mobility [Keynote Sophia Rödiger, ISPO]

Krisen kommen und gehen. Sie verlangen radikale Wege zu gehen, um sich den neuen schwierigen Verhältnissen anzupassen. Sophia Rödiger, Leitung der Global Transformation bei Daimler Mobility & Co-Founder von MountainMinds, gibt im Rahmen der ISPO Re.Start Days Einblicke, wie das Tochterunternehmen der Daimler AG die digitale Transformation in Zeiten der Corona-Krise vorantreibt und wie andere Organisationen diesen Wandel nutzen können.

Die drei Ebenen – So gelingt eine erfolgreiche Transformation

Laut Sophia Rödiger muss eine Organisation auf drei Ebenen analysiert werden, um eine Krise nutzen zu können. Niklas Luhmann nennt diese: Schauseite, Formalstruktur und Informalität. Eine erfolgreiche Transformation erfordert neue radikale Verhältnisse in allen drei Gebieten. Diese Gebiete sind in verschiedenen Unternehmensformen zwar unterschiedlich stark ausgeprägt, aber in nahezu allen vorhanden und deshalb ein wichtiger Teil eines jeden Wandels.

Lesen Sie den gesamten Bericht der ISPO und blicken noch tiefer in die Erkenntnisse nachhaltiger Transformationen:

https://www.ispo.com/unternehmen/verschwende-niemals-eine-krise-die-digitale-transformation-bei-daimler-mobility

Digitale Zusammenarbeit und Achtsamkeit in Zeiten von Corona – Lukas Fütterer im #GoodWork Podcast mit Jule Jankowski

Tag x + 37: Am Mittwoch den 22.04.2020 und damit 37 Tage nachdem in Deutschland die Schulen und viele Geschäfte geschlossen sind, sprechen Jule Jankowski und Lukas Fütterer über Gute Zusammenarbeit in Zeiten von Corona. Der Name #GoodWork Podcast ist Programm.

In Folge CC52 geht es in 37 Minuten um digitale Zusammenarbeit und Achtsamkeit sowie deren wirksame Verbindung auch über die aktuelle Situation hinaus.

Direktlinks zur Folge CC52: Spotify | Apple Podcast | Podigee | Deezer
Link zu allen Folgen: https://humiq.de/podcast/

Vernetzung trifft auf Achtsamkeit – MountainMinds Buchprojekt zusammen mit dem Beltz Verlag

Statt Ostereier haben wir Post vom Beltz Verlag im Briefkasten gefunden. Damit fällt der Startschuss für unser gemeinsames Buchprojekt. Es wird nicht überraschen, dass wir MountainMinds über digital. network. mindful. schreiben.

Besondere Vorfreude haben wir auf die vielen klugen Gedanken und Anekdoten von Co-Autoren, die in dem Buch verknüpft werden sollen. Denn am Ende geht es nicht um die eine Wahrheit, sondern das Erleben und Lernen verschiedener Perspektiven und konkreten Interaktionsimpulsen. ⠀

Das Buch wird Transformationsreisen beschreiben – die eigene, die von Teams und von Organisationen. Wir machen uns gemeinsam auf den Weg, um neue Verhältnisse und Strukturen zu schaffen, die ungenutzte Potenziale im digitalen Umfeld entfalten lassen. Unsere Thesen bewegen sich zwischen den Meta-Kompetenzen Vernetzung und Achtsamkeit.

Wir wollen ein „Workbook“ entwerfen mit zahlreichen praktischen Ideen, Learning-Nuggets und konkreten Übungen. Statt des „Was“ stellen wir das „Wie“ in den Vordergrund: Wie coache und trainiere ich diese beiden Kompetenzen. Dabei liegt der Fokus auch auf Selbst-Experimenten. Wir sind überzeugt: nur wer selbst erlebt und gelernt hat, kann den Inhalt auf andere Personen sowie Organisationen transferieren und beratend anwenden.

Genug verraten. In den nächsten Monaten füllen wir die Seiten und sind dankbar für eure Inspirationen: Welche Studien, Artikel und Videos rund um #Achtsamkeit und #Vernetzung dürfen wir auf keinen Fall übersehen? Welche Erfahrungen sollten wir kennen?

Kommentiert hier oder schreibt uns gerne an.

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt unserer Freundin und Mentorin Sabine Kluge, die an das, was wir machen glaubt, uns fördert und fordert. So haben wir den wertvollen Kontakt zu Julia Zubcic und der Beltz Familie knüpfen können

Physical Distancing muss nicht zum Social Distancing werden – MountainMinds im Handelsblatt ChangeCircle 03/2020

Aktuell sprechen wir nicht von einem „normalen Homeoffice-Alltag“. Eher befinden wir uns in einer Remote Ausnahmesituation: Auf dem Küchentisch steht ein 27″-Monitor neben Laptop und iPad. Das Schlafzimmer wird zum Konferenzraum. Bei unserer Arbeit für MountainMinds zu zweit von zu Hause helfen uns klare Abstimmungen. Wir haben Routinen etabliert, um dem Tag Struktur zu geben: Anziehen, als gehe man wirklich ins Office, ein Wake-up Spaziergang und bewusste Ortswechsel zur Mittagspause. Wir alle sind aktuell im digitalen Intensiv-Training und gerade deswegen darf der Homeoffice-Alltag nicht zu einem 24/7-Hackathon werden. Im aktuellen Change Circle (03/2020) vom Handelsblatt Fachmedien haben 12 verschiedene Unternehmen – MountainMinds ist eins davon – ihre Erfahrungen und Virtual Work Hacks zu Papier gebracht, um andere zu inspieren und voneinander zu lernen.

Denn die gute Nachricht: Wirksame virtuelle Zusammenarbeit und Kommunikation können erlernt werden. Dazu braucht es Neugier, Erleben und Übung. Unsere drei Work-Hacks für jetzt und die Zeit nach Corona:

Zelebrierte Rituale im Team: Physical Distancing muss nicht zum Social Distancing werden, wenn wir uns regelmäßig virtuell sehen. Uns hilft ein 15-minütiger Team-Check-In am Morgen: Wie geht es mir heute? Was nehme ich mir vor? Schenkt euch weitere Räume für den informellen Austausch – bewusst abseits von inhaltlichen Meetings. Die virtuelle Kaffee- oder Lunch Pause lässt sich via MS-Teams, Zoom oder Jitsi gut organisieren. Wir zelebrieren diese gemeinsamen Momente wirklich mit der Tasse in der Hand und dem Teller auf dem Tisch. Ein Check-Out am Ende der Woche eignet sich für die Reflektion: Was habe ich gelernt und erreicht? Warum hat etwas nicht geklappt? Vielleicht wollt ihr mit einem Glas Wein den Feierabend begrüßen. Das praktische: Keiner muss mehr nach Hause fahren.

Klarheit über Prinzipien & Tools: Definiert, wie ihr zusammenarbeiten wollt und welche Kanäle ihr wann nutzt. Bei uns ist die Kamera im virtuellen Meeting immer an, denn Mimik und Gestik erhöhen Qualität und Effizienz jeder Interaktion. Nebenbei wird die Versuchung nach Multitasking verringert. Geht respektvoll mit gemeinsamer Zeit um: Erscheint pünktlich zum Meeting und kennt Ziele, Inhalte und Teilnehmer. Hinzu kommt für virtuelle Meetings: Beherrsche die Technik. Wir machen positive Erfahrungen mit „Tech & Try“ – Calls, in denen wir neue Tools ausprobieren und für unsere Anwendung evaluieren. Virtuelle Meetings erfordern einen noch höheren Grad an Achtsamkeit: Zuhören, Ausreden lassen und Hintergrundgeräusche vermeiden sind banale aber essenzielle Zutaten für ein wirkungsvolles Treffen im „Cyberspace“. Wer gerade nicht spricht, „mutet“ sich.

Sichtbare & authentische Führung: In Krisen ist besonders gute Führung gefragt, deshalb sind wir nicht nur online, sondern wirklich ansprechbar. Wir haben einen direkten Messaging-Kanal mit allen MitarbeiterInnen für schnelle Updates und Themen, die das Team bewegen. Eine Emoji-Box ersetzt den Kummerkasten. Dazu nehmen wir uns im 1:1-Video-Call Zeit für individuelle Bedürfnisse. Als Führungskräfte geben wir Orientierung, zeigen Perspektiven auf und treffen Entscheidungen. Allerdings gilt es jetzt gleichzeitig loszulassen, Vertrauen in Autonomie und Selbstorganisation zu entwickeln und auch verletzlich zu sein. Es ist ok, als Führungskraft nicht auf alles gleich eine Antwort zu haben. Digitales Hinhören und Spüren sind oft viel wirksamer als vorschneller Aktionismus. Wir sind uns sicher: Jetzt ist die beste Zeit, um in ein achtsames Miteinander und eine effektive digitale Zusammenarbeit zu investieren. (wer weitere Impulse zu Führen in Krisenzeiten sucht, dem empfehlen wir die kurzen Videosequenzen von unserem Freud und Berater Tobias Ködel, hier der Direktlink zum Teil 1 von 8

Downloade dir den gesamten Artikel aus dem Change Circle 03/2020 hier und lese auch die spannenden 11 anderen Erfahrensberichte zum Thema: wirksam virtuell zusammenarbeiten.

When we meet virtually with 400+ people to connect over Working Out Loud

Nothing can prevent a strong movement to meet: March 26, 2020 marked the biggest Working Out Loud meetup so far and connected more than 400 WOL practitioners from all around the globe.

Following John’s invitation we met in a one hour Zoom call, sharing multiple stories from the upcoming new edition of the WOL book. Sabine Kluge, Mara Tolja, Daniella Cunha Teichert, Katharina Krentz and myself, we all had the possibility to talk about how Working Out Loud influenced our life and work.

The following short trailer (147 seconds) beautifully edited by Mara gives a good overview over the virtual session:

The full 60min version is uploaded as well:

The slides which I used can be downloaded here:

Can’t wait for the next possibilities to meet online and offline.

Größter Hackathon weltweit: MountainMinds unter den 40.000 Teilgeber:innen bei #WirVsVirus

Es geht los Freitag, 20.3.: der Startschuss zum ersten Deutschlandweiten Hackathon der Bundesregierung fällt. Ein Teilnehmer:in nach dem anderen logt sich ein. Es wird mit 8-10.000 Teilnehmer:innen gerechnet. Plötzlich streickt „Slack“, das hat niemand erwartet: über 40.000 Talente haben sich registriert und wollen mitwirken.

MountainMinds begleitet und berät als Moderator. Unsere Challenge: das Thema „Schule“ und „Unterricht in Zeiten von Corona“. Die Lösung: vschoolbuddies – Virtuelle Lernräume für Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern gemeinsam gestalten. Erfahrt mehr zum Hackathon Projekt und dem digitalen Feuerwerk auf Twitter und LinkedIn:

https://www.linkedin.com/company/virtualschoolbuddies/

https://www.linkedin.com/posts/activity-6647540622653693952-tjJ1

Das war ein Weltrekord. Der #wirvswirus Hackathon in Zahlen:

Für uns von MountainMinds war es eine Ehre und ein Fest bei einer Initiative in dieser Größe begleitend, beratend und moderierend dabei zu sein. Während Hackathons für uns nicht neu sind, war dieses rein virtuelle Format mit mehreren Zehn-Tausenden eine echte Herausforderung, bei der auch wir noch viel zu virtuell wirksamer Zusammenarbeit lernen durften. Am Ende war das Glas Wein und die Techno Show im Cyberspace ein spektakuläres Ende. Langeweile im Home Office? Für MountainMinds nicht.

Weitere Details zu den Ergebnissen und nächsten Schritten könnt ihr hier nachlesen:

Wie Vernetzung die Transformation voranbringt – Handelsblatt changement! Magazin 05/2019

Der folgende Artikel erschien zuerst in Heft 5 / 2019 des Handelsblatt changement! Magazin. Danke an Jan Weilbacher für die Veröffentlichung. Ganz unten als PDF-Download.

Wie Vernetzung die Transformation voranbringt

Lukas Fütterer

Jede Veränderung braucht Menschen, die sie tragen und vorantreiben. Das gilt auch für Daimler. Deshalb gibt es in dem Automobilkonzern seit einigen Jahren die Initiative DigitalLife@Daimler. Ein Fokus ist dabei das Thema Mitarbeitervernetzung – sowohl on- als auch offline.

Ein Unternehmen wie Daimler ist, mit knapp 300.000 Mitarbeitern, immer auch ein „soziales und lebendiges Netzwerk“. Die Expertise jedes Einzelnen ist wertvoll und das Wissen des Unternehmens nur einen Klick entfernt. Schnelle Kommunikation und Zusammenarbeit werden immer wichtiger. Unser Ziel: Mitarbeiter nachhaltig verbinden, um deren Erfahrungsschätze und Kompetenzen zu nutzen. DigitalLife@Daimler treibt digitale Themen geschäftsfeldübergreifend voran und initiiert Projekte zur digitalen Transformation. Einer der vier Schwerpunkte ist dabei das Thema Mitarbeitervernetzung, das im Social Intranet unter dem Hashtag #collaborate die Agilität und Innovationskraft des Unternehmens vorantreibt. Hierfür setzen wir auf digitale Technologien (Toolset), auf Methodenentwicklung und Befähigung (Skillset) sowie auf die Förderung des richtigen und offenen Mindsets.


Ein Netzwerk für 300.000


Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Unternehmenskommunikation und IT haben wir ein neues, digitales und konzernweites Netzwerk realisiert: das Daimler Social Intranet. Das Social Intranet hat unser klassisches Intranet, unser Enterprise Social Network (ESN) und ein Portal für Applikationen abgelöst. Es verbindet die Dimensionen Kommunikation, Information und Zusammenarbeit auf einer Startseite. Mit diesem Tool sind wir technologisch für den digitalen Transformationsprozess bestens aufgestellt: offen, hierarchieübergreifend und cross-funktional. Das Social Intranet steht allen Mitarbeitenden weltweit zur Verfügung und verbessert die effektive Kommunikation sowie die effiziente digitale Zusammenarbeit. Bereits in der einjährigen Beta-Phase war das Social Intranet für alle Mitarbeitenden offen zugänglich und konnte so durch das Feedback der ersten User besonders nutzerfreundlich gestaltet werden. Unsere Mitarbeitenden können hier dialogorientiert und auf Augenhöhe kommunizieren, das heißt, jede und jeder kann als Autor aktiv werden und Beiträge veröffentlichen – vom CEO bis zur Mitarbeiterin in der Entwicklung. Außerdem können alle Nutzer mit nur drei Klicks Gruppen und Communities erstellen. Das breitgefächerte Angebot der „App-Station“ reicht vom Zugang zum Speiseplan über Wissensdatenbanken und Projektplattformen bis zur Reisekostenabrechnung. Wir schätzen außerdem die sensorische Dynamik des Social Intranets, wodurch aktuelle Themen schnell aufgespürt und sichtbar werden. Entscheidend für den Erfolg war dabei der frühe Aufbau unseres Multiplikatoren-Netzwerks „netWork“, um die Transformation der Arbeitswelt greifbar zu machen sowie Kollegen und Kolleginnen an allen Standorten in ihren digitalen Prozessen zu unterstützen. Die „netWorker“ tragen selbstorganisiert mit Knowhow und Begeisterung unsere Themen weiter und unterstützen die Kollegen an allen Standorten. Gemeinsam bringen sie mit uns den Wandel in jeden Winkel des Konzerns. Und darüber hinaus.

Räume virtuell gestalten

Unsere Communities im Social Intranet bilden die komplette Themenvielfalt unseres Konzerns ab und reichen vom Team-Workspace in der Entwicklung über volkswirtschaftliche Analysen bis hin zum Lauftreff in der Mittagspause und Künstliche Intelligenz. Das Community Management ist zentral, wenn es darum geht, neue Formen der Kommunikation, der Zusammenarbeit, des Lernens und der Führung für den Konzern zu nutzen. Community Manager haben Schlüsselrollen in unserem Social Intranet inne, bauen dort virtuelle Räume über Standorte und Geschäftsbereiche hinweg auf und unterstützen die Mitarbeiter aktiv in der Nutzung der Plattform. Sie übernehmen Verantwortung, um die Communities mit Leben zu füllen, sorgen dafür, dass virtuelle Arbeitsräume effizient organisiert und sowohl für ihre Mitglieder als auch für das Unternehmen nützlich und wertvoll sind. Community Manager steigern die Effizienz, indem sie beispielsweise Arbeitsprozesse von der analogen Welt in Netzwerke verlagern und weiter optimieren. Beispielsweise finden Dokumentation und Verbreitung von Wissen und Informationen online statt, was den Aufwand minimiert und Arbeit transparenter gestaltet. Aus diesen Gründen bilden wir Community Manager im Unternehmen aus und beteiligen sie an der Weiterentwicklung unseres Social Intranets. Im Rahmen von Community-Manager-Qualifizierungen erarbeiten die jeweiligen Teilnehmer ihre Lösungen selbst und teilen diese anschließend offen im Netzwerk. Der Kompetenzaufbau erfolgt damit gemeinsam, wird praxisnah eingeübt und das Können weiterverbreitet. Das Community Management trägt so dazu bei, Daimlers Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken und auch in Zukunft den Kunden innovative Produkte und Services zu bieten.


Haltung zeigen und Arbeit sichtbar machen


Den Aufbau zielgerichteter Netzwerke kann man lernen – in nur zwölf Wochen mit drei bis vier Kollegen und/oder Kolleginnen sowie einer strukturierten Anleitung. Die Methode „Working Out Loud“ (WOL) ist Haltung und Lernmethode zugleich. WOL befähigt Mitarbeitende zur vernetzten Zusammenarbeit, indem die eigene Arbeit für Kollegen und Kolleginnen transparent und sichtbar gemacht wird. WOL setzt beim Menschen an und stellt seine Bedürfnisse in einer vernetzten Arbeitswelt in den Mittelpunkt. Die eigene Arbeit im Unternehmen sichtbar zu machen stellt einen wesentlichen Beitrag für die Gemeinschaft dar und ermöglicht es uns, voneinander zu lernen. Wir haben bereits Anfang 2016 die strategische Relevanz erkannt und angefangen, diese von John Stepper in den USA entwickelte Lernmethode für uns zu nutzen. In sogenannten „Circles“ arbeiten jeweils vier bis fünf Kollegen zwölf Wochen lang auf individuelle Ziele hin und entwickeln nebenbei digitale Kompetenzen und Einstellungen.


Toolset, Skillset, Mindset


Der digitale Transformationsprozess betrifft alle Bereiche eines Unternehmens. Mit verschiedenen Enabling- und Trainingsformaten fördern wir die Vernetzungskompetenz unserer Mitarbeitenden. Durch diese Formate wird der Dreiklang von Toolset, Mindset und Skillset in den Arbeitsalltag integriert. Unterschiedliche Online- und Offline-Formate ermöglichen ortsunabhängiges, individuelles Lernen. Wir wollen Menschen dort erreichen, wo sie sich aufhalten und weiterentwickeln möchten: Mit Roadshows gehen wir in die Werke, beim DigitalLife Day treffen sich über 1.000 digital affine Mitarbeitende an einem Ort, in Webinaren und Online- Tutorials ist Lernen 24/7 zeit- und ortsunanhängig möglich und in interaktiven Workshops können Wissen vertieft sowie konkrete Problemstellungen gemeinsam gelöst werden. Unser Reverse-Mentoring-Programm bringt beispielsweise digital affine junge Mitarbeitende und erfahrene Führungskräfte zusammen und fördert so den generationen- und hierarchieübergreifenden Austausch zum Aufbau digitaler Fähigkeiten.


Lessons learned


Vernetztes Arbeiten kann nicht von einigen wenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zentral vorgegeben und im Konzern verbreitet werden. Das Thema braucht engagierte Botschafter und Mitstreiter, um gemeinsam die Arbeit zu verändern. Aktuell sind mehrere hundert Multiplikatoren weltweit aktiv und treiben mit viel Begeisterung den Transformationsprozess voran. Mit vielfältigen Aktivitäten und Angeboten wollen wir alle Kolleginnen und Kollegen mit auf den Weg der Digitalisierung nehmen. Das Lernen von- sowie miteinander steht beim vernetzten Arbeiten im Fokus. Das leben wir im Konzern und darüber hinaus. Ende 2018 fand sogar die erste unternehmensübergreifende Working-Out-Loud-Konferenz mit je rund 200 Mitarbeitenden von Bosch und Daimler statt. Denn: Im Netzwerk sind wir schneller und erzielen bessere Ergebnisse.

Direktlink zur Datenbank owlit von Handelsblatt Fachmedien: https://research.owlit.de/document/900579cd-0a51-3079-b1c6-933809d8dd0e?searchId=132748900 

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