More focus on MountainMinds

After more than a decade in the automotive industry Lukas will focus fulltime on adventures with MountainMinds from November 2020 on.

This allows us to experiment and learn more to create better products and journeys for our clients. At the same time we will change the legal form of our organization from GbR to GmbH and we found a nice co-working space in Berlin to switch easily between North and South (our Stuttgart address remains).

Exciting times ahead. Drop us a message if you want to learn more.

Link to farewell note on LinkedIn.

Microsoft and Headspace are partnering to integrate mindfulness features in the digital workplace

Mindfulness in the workplace can help us to be more focused, to be more productive and more creative. And a lot more.

Headspace CEO Andy Puddicombe talks about a holistic approach to a mindful work and life in a conversation with Microsoft CEO Satya Nadella.

It is exciting to see new partnerships on connecting digital and mindful. We will watch closely on how Microsoft Teams might intgrate features from Headspace to help people “training their muscle of attention” đŸŒ±

Link to the conversation (2:44min video) on LinkedIn

Link to Microsoft’s announcement at Ignite last week.

Link to the article on venturebeat.com

image by bongkarn thanyakij via pexels

Transformation Couples

Interview by Natascha Zeljko, F10

Has anyone ever noticed how many great couples are involved in the topic of transformation? We interviewed three of them individually. They talk about each other’s strengths and weaknesses, about the biggest friction points, what makes them a dream team regardless and how to transform a marriage

Read the full interviews with Christina & Tobias Burkhard (Shiftschool), Sabine & Alexander Kluge (KlugeKonsorten) und Sophia Rödiger & Lukas FĂŒtterer (MountainMinds) here:

Artikel by F10

Transformation Journey – das Skillset fĂŒr die FĂŒhrungskraft der Zukunft von ‘Handelsblatt Academy for Change’

Transformationskompetenz als FĂŒhrungsperson erleben und erlernen… Die Lernreise der ‘Handelsblatt Academy for Change’ lĂ€sst ĂŒber drei Wochen tief einblicken und praktische #workhacks trainieren:
Es ging um Psychologie des Wandels, vernetzte Organisationen und das FĂŒhren durch Vertrauen.

MountainMinds durfte einen Teil der Lernreise mitgestalten und ein Webinar inkl. Quizz geben zu: Ohne Silos – BereichsĂŒbergreifende Kooperation im Unternehmen fördern

Das Spektrum an Transformationsprogrammen, Agilisierung und Leadership Initiativen in den Unternehmen ist groß, dennoch sehen wir immer wieder eine große Herausforderung: strukturelle Silos, die das Unternehmen hinter seinen Möglichkeiten lassen. An diesem Tag lernst Du, wieso die Zusammenarbeit in Silo-ĂŒbergreifenden Netzwerken eine Superpower in digitalen Umfeldern ist. Welche Stolpersteine gibt es aber auch? Und was kannst Du ganz konkret in Deinem Einflussbereich verĂ€ndern? Diese Fragen diskutieren wir und geben Dir eine Systematik an die Hand, wie Deine Transformation zu einer bereichsĂŒbergreifenden Zusammenarbeit in Netzwerken fĂŒhren kann: achtsam und digital.

Hier gehts zum Post der Handelsblatt Academy of Change: https://www.linkedin.com/posts/academy-of-change-fachmedien_transformationjourney-activity-6710188498122498049-74Gv

Globale, digitale Transformation achtsam gestalten – Sophia im Podcast #IchWirAlle mit Birgit Permantier

Was braucht es, damit digitale Transformationen nicht nach kurzer Zeit in der Umsetzung scheitern und einfach wieder versanden, sondern wirklich nachhaltig wirksam werden? 

Appetizer: GesprÀch von Birgit Permantier und Sophia Rödiger

Aus Sophia Rödigers Perspektive wird oftmals versĂ€umt, ein Organisationssystem wirklich vielschichtig und in seiner Tiefe in den Blick zu nehmen. Wir bespielen die SchaubĂŒhnen des Transformationstheaters, vergessen aber oft die Intervention auf Verhaltensebene sowie in FĂŒhrungssysteme und Organisationsstrukturen.

In Sophias Ansatz, den sie mit ihrem globalen Team bei Daimler Mobility gestaltet, steht Transformation auf vier SĂ€ulen. Die erste SĂ€ule bilden Narrative, die das Warum und das “what’s in it for me” der Transformation erklĂ€ren. Die zweite SĂ€ule beschreibt die Systemanalyse, das heißt das Analysieren und Intervenieren in Strukturen, FĂŒhrungsrollen, Entscheidungs- und Kommunikationswege. Die dritte SĂ€ule umfasst Methodenkompetenz und das Ausbilden von Multiplikator:innen. Die vierte und letzte SĂ€ule fokussiert Business Projekte. Kriterienbasiert werden hier die strategisch relevanten Projektthemen identifiziert und proaktiv von Beginn an begleitet.

Sophia ist davon ĂŒberzeugt, dass das UnterstĂŒtzen von FĂŒhrungspersonen entscheidend ist. Sie mĂŒssen auftretende Spannungen, die wir in Transformationen immer erzeugen, erkennen, akzeptieren und RĂ€ume fĂŒr vertrauensvolle GesprĂ€che kreieren. Sie ermutigt dazu, hohe KomplexitĂ€t auszuhalten, sie durch empathisches Zuhören und Fragenstellen oft sogar nochmals zu erhöhen und KomplexitĂ€t eben nicht reflexartig reduzieren zu wollen. Hier liegt eine fruchtbare Quelle, um mit neuen Lösungen erfolgreiche Schritte in der Transformation zu gehen. Die Basis fĂŒr diese FĂ€higkeit bilden PrĂ€senz, Aufmerksamkeit und ein guter Selbstkontakt.

Was das bedeutet, erfuhr Sophia Rödiger letztes Jahr in ihrer Krise der Krebserkrankung, in der die Karten des Lebens ganz neu gemischt wurden. Nach erfolgreichem Kampf schaut sie mit neuer Demut, Dankbarkeit und Selbstvertrauen auf das Leben und grĂŒndete mit ihrem Mann ihr Beratungsunternehmen MountainMinds.

Lasst uns also unser Bewusstsein schÀrfen, im Hier&Jetzt sein und SystemverhÀltnisse sowie menschliches Verhalten parallel betrachten. Wenn diese Faktoren zusammenspielen, werden digitale Transformationen achtsam! wirksam!

57 Minuten Inspiration gibt es hier auf die Ohren: https://ich-wir-alle.com/alle-folgen/details/49-folge-podcast-sophia-roediger-digitale-transformation-achtsam-gestalten

Verschwende niemals eine Krise – Die digitale Transformation bei Daimler Mobility [Keynote Sophia Rödiger, ISPO]

Krisen kommen und gehen. Sie verlangen radikale Wege zu gehen, um sich den neuen schwierigen VerhÀltnissen anzupassen. Sophia Rödiger, Leitung der Global Transformation bei Daimler Mobility & Co-Founder von MountainMinds, gibt im Rahmen der ISPO Re.Start Days Einblicke, wie das Tochterunternehmen der Daimler AG die digitale Transformation in Zeiten der Corona-Krise vorantreibt und wie andere Organisationen diesen Wandel nutzen können.

Die drei Ebenen – So gelingt eine erfolgreiche Transformation

Laut Sophia Rödiger muss eine Organisation auf drei Ebenen analysiert werden, um eine Krise nutzen zu können. Niklas Luhmann nennt diese: Schauseite, Formalstruktur und InformalitÀt. Eine erfolgreiche Transformation erfordert neue radikale VerhÀltnisse in allen drei Gebieten. Diese Gebiete sind in verschiedenen Unternehmensformen zwar unterschiedlich stark ausgeprÀgt, aber in nahezu allen vorhanden und deshalb ein wichtiger Teil eines jeden Wandels.

Lesen Sie den gesamten Bericht der ISPO und blicken noch tiefer in die Erkenntnisse nachhaltiger Transformationen:

https://www.ispo.com/unternehmen/verschwende-niemals-eine-krise-die-digitale-transformation-bei-daimler-mobility

Three questions to… Sophia Rödiger, Head of Global Transformation Daimler Mobility AG

First published on Daimler‘s LinkedIn page August 24th, 2020: Link to post

Is transformation just about mindset?

You can write any new mindset on a PowerPoint slide, but if you don’t change the conditions in your organization, it will fail. If you see the same problems several times, it’s an indicator that your organizational
system has a weak spot. Focus on that first, instead on very intense mindset shift.

What does a successful transformation require?

Intervene on three dimensions!
1. Stage: Tell a story, not just numbers.
2. Structure: Make the required new behavior measurable.
3. Informality: Focus on networks and other non-written rituals, often these are powerful mechanisms.

What is the leadership role during a transformation?

Acting as role models who live and repeat honest, authentically messages. Deal with that through mindful listening and value-based dialogues.

WOL:Mindfulness – Eine 8-wöchige Reise zur individuellen Achtsamkeitspraxis | An 8 week journey to your individual mindfulness practice

— For English please scroll down —

Es war einer dieser gemĂŒtlichen Wintertage Anfang 2020, als sich New York und Stuttgart wieder einmal austauschten. Es ging um Ziele fĂŒr das neue Jahr und um Ideen, wie wir Working Out Loud und Mindfulness wirksam verbinden können.

WOL:Mindfulness

John Stepper und uns MountainMinds reizte der Versuch, dass wir gut funktionierende WOL-Mechanismen nutzen, um ein individuelles Achtsamkeitsziel nachhaltig zu erreichen. Wir sind ĂŒberzeugt, dass der regelmĂ€ĂŸige Austausch im geschĂŒtzten Rahmen einer „Peer-Group“ Routinen effektiver erarbeiten und trainieren lĂ€sst. All das im „Business-Kontext“, in dem Achtsamkeit eher mit einmaligen Seminaren im Kloster verbunden ist oder als spirituelles „Shi-Shi“ verstanden wird.

Ein halbes Jahr spĂ€ter reisen wir mit ĂŒber 50 Mitarbeiter:innen bei Daimler durch einen ersten Pilot-Durchlauf, um WOL:Mindfulness auszuprobieren, gemeinsam zu lernen und das Format zu verbessern. Im Herbst werden wir die Pilot-Ergebnisse veröffentlichen und die nĂ€chste Iteration starten.

Journals in the making

ZurĂŒck zum Programm: WOL:Mindfulness ist ein selbstgesteuertes Peer-Coaching Format, das hilft, zielgerichtet individuelle Achtsamkeitsroutinen aufzubauen. Es richtet sich insbesondere an Unternehmen, die fĂŒr ihre Mitarbeiter:innen einen Einstieg in Achtsamkeit als Praxis und Arbeitshaltung suchen, um mit ihnen neue Potenziale zu entfalten. Als gefĂŒhrtes Format und ĂŒber einmalige Events hinaus gehend oder diese ergĂ€nzend. Durch eine Vielzahl an Micro-Übungen wird Achtsamkeit praxisnah und individuell erlebt. Jenseits formaler Meditationspraktiken, die nur eine Form des Übens darstellen.

Zur Pilot-DurchfĂŒhrung: Wir haben fĂŒr acht Wochen aufeinander aufbauende Übungen in Form von „WOL:Mindfulness“ Guides erstellt und als Journal mit freien Seiten zur Selbstreflektion gedruckt. Die Acht (Wochen) ist hierbei die magische Zahl fĂŒr das nachhaltige Aufbauen von neuem Verhalten.

Die Teilnehmer:innen erhalten neben dem Journal wöchentlich eine begleitende E-Mail mit weiterer Inspiration und Übungsimpulsen. Nach Registrierung haben wir die Teilnehmer:innen in möglichst diverse „Circle“ mit je 5 Personen eingeteilt, die daraufhin selbstorganisiert in die acht Wochen starteten. Zu Beginn und am Ende erfassen wir mittels anonymen Befragungen die eigene erlebte Achtsamkeit auf sechs Dimensionen, um eine VerĂ€nderung nachvollziehen zu können. Ebenfalls zu Beginn, in der Halbzeit und am Ende gibt es jeweils einen virtuellen Check-Point mit allen Circlen fĂŒr gefĂŒhrte Übungen und Erfahrungsaustausch.

Startpunkt ist das ganz persönliche Ziel: Von einem ausgeglichenen Arbeitsalltag, ĂŒber mehr Fokus im agilen Projekt bis hin zur wirksamen Impulskontrolle kann dieses individuelle Achtsamkeitsziel sehr vielfĂ€ltig sein – Hauptsache möglichst konkret und wirklich relevant sowie motivierend fĂŒr mich selbst.

Am Ende steht ein umfassendes VerstĂ€ndnis von Achtsamkeit als FĂ€higkeit und Haltung. DarĂŒber hinaus ist jede:r mit einer individuellen „Reisekarte“ ausgestattet, um weiter an der eigenen Achtsamkeitspraxis zu arbeiten und sie weiterzuentwickeln.

WOL:Mindfulness kombiniert Theorie, Wissenschaft und Praxis. Die Teilnehmenden kommen durch Gruppen- sowie Einzelaufgaben immer wieder ins Üben sowie Reflektieren. Das Programm eignet sich gut fĂŒr virtuelle, standortĂŒbergreifende DurchfĂŒhrungen und funktioniert ebenso gut offline in einem Raum.

John und wir MountainMinds sind Praktiker – das heißt, wir verproben von Beginn an in der Unternehmenspraxis wie wirkungsvoll der Aufbau von Achtsamkeitsroutinen mit WOL:Mindfulness ĂŒber acht Wochen gelingen kann. Nach Veröffentlichung im Daimler-internen Social Intranet waren die PlĂ€tze innerhalb von vier Stunden ausgebucht. Das virtuelle Kick-off Event und die ersten Circle-Wochen sind vielversprechend angelaufen.

Und so wird aus einer fixen Idee im transatlantischen Video-Call Anfang des Jahres ein acht Wochen Programm, das interessierte Menschen mit auf eine Reise nimmt. Eine Reise zu sich, zu neuen FĂ€higkeiten und Potentialen.

Wenn du in deiner Organisation mit 500 – 500.000 Menschen Achtsamkeit als Programm implementieren sowie als Unternehmenswert kultivieren möchtest, melde dich bei uns fĂŒr mehr Informationen zu WOL:Mindfulness.

— English Version below —

Circle Meeting Week 3: A better conversation

WOL:Mindfulness – An 8 week journey to your individual mindfulness practice

It was one of those cosy winter days at the beginning of 2020 when New York and Stuttgart once again exchanged ideas. We talked about goals for the new year and ideas on how we can effectively combine Working Out Loud and Mindfulness.

For John Stepper and us MountainMinds it was obvious that we can use well-functioning WOL mechanisms to achieve an individual mindfulness goal in a sustainable way. We are convinced that the regular exchange over several weeks in a protected “peer group” setting allows us to work out and train routines more effectively. All this in a “business context”, in which mindfulness is rather associated with one-time seminars in the monastery or is understood as spiritual “Shi-Shi”.

Half a year later we start with over 50 Daimler-employees into a first pilot run to try out, learn and improve WOL:Mindfulness. In autumn we will publish the pilot results and start the next iteration.

Back to the program: WOL:Mindfulness is a self-directed peer coaching format that helps to build up individual mindfulness routines in a targeted way. It is especially aimed at companies that are looking for an introduction to mindfulness as a practice and working attitude for their employees in order to develop new potential with them. And this via a guided format that can go beyond or complement one-off events. Through a variety of micro-exercises mindfulness is experienced in a practical and individual way. Far beyond formal meditation practices, which are only one form of practice.

About the pilot implementation: For eight weeks, we have created consecutive exercises in the form of “WOL:Mindfulness” guides and printed them as a journal with free pages for self-reflection. The eight is the magic number for the sustainable development of new behaviour.

Self-assessment in week 1

The participants:in addition to the journal, they receive a weekly accompanying e-mail with further inspiration and exercise impulses. After registration, we divided the participants:innen into as many “circles” as possible, each with 5 people, who then started the eight weeks in a self-organized way. At the beginning and at the end of the eight weeks, we use anonymous questionnaires to record our own attentiveness to six dimensions in order to be able to comprehend a change. Also at the beginning, halfway and at the end there is a virtual check point with all circles for guided exercises and exchange of experiences.

The starting point is the very personal goal: From a balanced daily work routine, to more focus in an agile project, to effective impulse control, this individual mindfulness goal can be very diverse – the main thing is to be as concrete and really relevant and motivating for yourself.

The result is a comprehensive understanding of mindfulness as an ability and attitude. In addition, each:r is equipped with an individual “travel map” to further work on and develop their own mindfulness practice.

WOL:Mindfulness combines theory, science and practice. Participants are encouraged to practice and reflect through group and individual tasks. The program is well suited for virtual, cross-location practice and works equally well offline in a room.

John and we MountainMinds are practitioners – which means that we test from the very beginning how effective the development of mindfulness routines with WOL:Mindfulness can be over eight weeks. After publication on Daimler’s internal Social Intranet, the places were fully booked within four hours. The virtual kick-off event and the first Circle weeks have got off to a promising start.

New experiment: Connecting WOL and Mindfulness

And so, at the beginning of the year, a fixed idea in the transatlantic video call has turned into an eight-week program that takes interested people on a journey. A journey to themselves, to new abilities and potentials.

If you want to implement mindfulness as a program and as a corporate value in your organization with 500 – 500.000 people, let us now for more information about WOL:Mindfulness.

17 and a half questions to reflect on work, life and MountainMinds [Interview by F10]

“I’m the night owl type, and would love to be an alpine hostess at South Tyrol.”

Sophia reveals more about her creativity hacks, innovation learnings, why #mindset is the worst buzzword for her and the story behind @MountainMinds. Natascha Zeljko – Co-Founder of FemaleOneZero – put 17 and a half reflection questions in a nutshell.

Click here to read the full interview (English only)

#inspiredbystories #network #diversity #rolemodels #life #work

OM Check OM. Erste MountainMinds Yoga Class – remote natĂŒrlich.

Halbzeit. Wie im Flug oder eher im “herabschauenden Hund” verging die erste HĂ€lfte meiner AYI Yoga Ausbildung mit der inspirierenden Birgit Hortig von Yoga SĂŒd. Trotz ihrer jahrelangen Erfahrung wird vermutlich diese Klasse 2020 sehr prĂ€sent in Erinnerung bleiben. Denn wer hĂ€tte noch vor einigen Monaten gedacht, dass wir uns seither virtuell auf unseren Yoga Matten zusammen “zoomen”.

Ekam – Einatmen, Dve – Ausatmen: höre ich Birgit counten. Alles kommt, bleibt und vergeht wieder – es liegt in der Natur der Sache. Waren wir vielleicht schon etwas zu sehr verhaftet mit Dingen wie: dem Yoga Studio, dem Job oder Projekt, Frisör:in, dem Fußball Club, unserer Stammbar oder Breuningers neuester Kollektion. #firstworldproblems höre ich diese Tage immer wieder als Beschreibung. Wir geben dieser Verstrickung somit bereits einen Namen und dennoch macht sie uns irgendwie betrĂŒbt, melancholisch, Ă€ngstlich und erzeugt Sehnsucht nach Perspektive, Wahrheiten und alter NormalitĂ€t.

Stell dir aber doch mal vor: alles bleibt wie es gerade ist, das neue Normal? Können wir auch in diesem Zustand liebevoll, repektvoll mit uns und anderen umgehen? Lass doch mal versuchen, die Ruhe und Erdung in uns zu suchen, wenn im Außen gerade alles so haltlos, ungewiss und verwirrend ist. Und dabei geht es nicht darum, alles schön zu “atmen”, Leid zu leugnen oder Verzweiflung mit einem “Krieger 1” zu verdrĂ€ngen. Aber es geht darum, diesen Spannungen auch nur den begrentzen Raum zu geben, den sie haben. Das heißt sich im Inneren wieder frei zu machen und das Gedankenfeuer im Kopf zu beruhigen. Es wird eine neue Energie und Haltung entstehen, aus der wir als Ego und Eco wachsen. Das beschreibt Ent-Wicklung.

Und so kommen dieser Tage Familien, Freunde, alte und neue Begegnungen auf der ganzen Welt virtuell zusammen und es entsteht etwas grenzenlos Verbundendes. So wie letztes Wochenende im virtuellen MountainMinds Studio zum ersten eigenen Yoga Kurs. Immer noch ist es befremdlich in die kleinen Fenster auf dem Laptop zu schauen. Immer wieder ist es auffÀllig wie viel Technikaufwand es braucht, damit Kurse remote gut wirken, Sound und VideoqualitÀt stimmen.

Und vielleicht lernen wir auch gerade hier wieder: dass es fĂŒr diesen einen Moment auf deiner Matte, in dem du jetzt Zeit in dich und dein Potenzial investierst, eigentlich gar nicht viel braucht. OM and out.

Vorfreude habe ich auf die nĂ€chste Übungsstunde mit vielen Freiwilligen. Datum folgt.